Opernbesuch der Klasse 9

Opernbesuch der Klasse 9: „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (B. Brecht / K. Weill)

Am 28. April 2025 machten wir, die Klassen 9c und 9e, einen Ausflug in die Staatsoper Stuttgart, um die Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ anzusehen.

Nachdem wir uns am Mittag etwas ausgeruht hatten, trafen wir uns um 17:20 Uhr in Herrenberg am Bahnhof, um von dort aus nach Stuttgart zu fahren, wobei einige nach Absprache mit Frau Penz schon früher aufgebrochen waren. In der S-Bahn stimmten wir uns schonmal auf die Oper ein, indem wir kurze Passagen aus diversen Stücken dieser Oper schnipsten, summten und sangen. Außerdem erhielten wir ein kleines Quiz passend zur Oper.

In Stuttgart angekommen, gingen wir gemeinsam zum Opernhaus. Dort hatten wir noch gut eine Stunde Freizeit, in welcher wir uns in kleinen Gruppen in der Innenstadt oder in dem Park vor der Oper aufhalten durften. Kurz vor Beginn der Aufführung sind dann alle zum imposanten Opernhaus geeilt, um den zugewiesenen Platz zu finden. Schon der Innenraum der Oper ist einen Besuch wert, denn sowohl die Decke als auch die Ränge sind kunstvoll verziert, so dass man gar nicht alle Details entdecken konnte. Als dann die Türen geschlossen wurden und das Licht ausging, begann das Spektakel. Die Aufführung begann eher ungewöhnlich, denn einige Darsteller waren unter den Zuschauern verteilt, andere bereits auf der Bühne. Auch die fehlende Ouvertüre machte den Einstieg besonders spannend.

Im Unterricht hatten wir uns schon intensiv auf die Oper vorbereitet und dabei unter anderem das Zitat „Denn wie man sich bettet, so liegt man…“ kennen gelernt, welches auf die Kapitalismuskritik von Bertolt Brecht hinweist. Zur Vorbereitung hatten wir außerdem noch in einer Musikstunde einen Theaterpädagogen der Staatsoper Stuttgart zu Besuch, mit welchem wir selbst Standbilder und Szenen nachgestellt haben und von dem wir viele interessante Dinge über die Oper erfahren haben.

In der Stunde nach der Oper besprachen wir den Opernbesuch ausführlich nach, wobei auch Kritik an der Inszenierung von Ulrike Schwab geäußert wurde. Einige Szenen waren für manche befremdlich oder irritierend. Daher entschlossen wir uns spontan, ihr einen Brief mit Lob, Kritik und Fragen zu schreiben. Leider haben wir bis heute keine Antwort erhalten. Doch zurück zum Opernbesuch:

Im Verlauf der Oper wurde die tragische Geschichte der Stadt Mahagonny erzählt. Die Geschichte begann damit, dass vier Männer aus Alaska mit viel Geld in die Stadt kamen. Daneben ließen sich auch einige Prostituierte nieder. Nachdem ein Hurrikan die Stadt verschonte, gab es keine Regeln mehr und alles war käuflich. Jedoch verschuldete sich einer der Männer schwer und wurde umgebracht, auch die anderen starben. Am Schluss ging die Stadt unter und das Stück nahm ein tragisches Ende.

Die Aufführung bestand aus zwei Akten von jeweils 90 Minuten. In der 30-minütigen Pause konnte man sich auf die Dachterrasse begeben und den atemberaubenden Blick über Stuttgart in der Abendsonne genießen. Nachdem zwei Hauptdarstellerinnen die Oper mit einem Solo ausklingen ließen, sammelten sich alle Schüler und Schülerinnen vor der Oper und gingen mit Frau Egner, Frau Penz, Frau Pröbius und Frau Sötz anschließend zum Hauptbahnhof, an welchem wir, während dem Warten auf die S-Bahn, noch fleißig das Quiz ausfüllten. Anschließend stiegen wir in die S-Bahn nach Herrenberg, in welcher dann die Preise für das Quiz verteilt wurden. Als wir spät in Herrenberg ankamen, waren wir alle ziemlich müde, aber auch sehr glücklich über die Abwechslung zum normalen Schulunterricht und dankbar für diese schöne Erfahrung.

 

Text: Franziska (9e) und Tuana (9c); Bilder: Prb und Pz

Test
Bitte versuchen Sie es erneut.
Anti-Spam-Schutz
Bitte klicken Sie hier um zu bestätigen, dass Sie kein Robot sind.
Der Anti-Spam-Schutz konnte Sie erfolgreich verifizieren.
Danke, Sie können nun das Formular abschicken.
Bitte erlauben Sie aus Sicherheitsgründen Cookies für diese Website um das Formular zu nutzen.