Ich verbrachte zwei Wochen in den Sommerferien und zwei Wochenenden in der Junior Science Academy in Adelsheim. Kurz, es war genial.
Schon beim Eröffnungswochenende fiel mir auf, wie nett und freundlich nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Betreuer und Leiter sind. Wir wurden mit einem breiten Lächeln begrüßt und einander vorgestellt. Im gemeinsamen Plenum wurden die einzelnen Kurse auf kreative Art und Weise aufgerufen und der geheimnisvolle rote Stuhl lockerte die Stimmung direkt auf. Das Arbeiten in den Kursen war ebenfalls schön. Die Leiter hatten immer ein offenes Ohr und der Spaß ist keineswegs zu kurz gekommen. Natürlich haben wir auch eine Menge gelernt, in meinem Fall über das Klima, die Python-Programmierung und Machine Learning. Auch über mich selbst konnte ich viel Neues lernen und entdecken. Auch haben in der Akademie Gruppenarbeiten wirklich funktioniert, nicht so wie in der Schule. (;
Aber auch außerhalb der Kurse gab es viele Möglichkeiten. Zum einen die KüAs (Kursübergreifende Angebote) und gemeinsame Veranstaltungen wie das Sportfest oder der Hausmusikabend. Es gab unglaublich viele KüAs, vom Seifenherstellen über die eigene DNA extrahieren bis zum Discgolf auf dem Campus. Dabei wurden auch viele KüAs von den Teilnehmenden angeboten, wie gemeinsames Domino-Kettenreaktionen bauen. Eine Möglichkeit, die Interessen der anderen kennenzulernen.
Bei den Veranstaltungen hat mir persönlich der Hausmusikabend am meisten gefallen, da hier auch Einzelpersonen vorspielen oder -singen durften und der Abschlussabend war ebenfalls großartig, da wir gemeinsam zu unterschiedlichsten Liedern getanzt und gelacht haben.
Es gab auch einen „Was gibt‘s noch“-Abend, wo uns sämtliche Möglichkeiten für später aufgezeigt wurden, Stipendien, weitere Akademien oder Wettbewerbe zum Beispiel.
Neben den ganzen spaßigen Aktivitäten gab es einen Arbeitsteil im Kurs, der als Resultat eine Abschlusspräsentation zur Folge hatte, wo wir vor unseren Eltern und ehemaligen Teilnehmern unsere Ergebnisse vorstellten. Darüber hinaus schrieb jeder Kurs am Abschlusswochenende eine Dokumentation über die zwei Wochen Akademie, eine Möglichkeit, die schöne Zeit noch einmal zu reflektieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Junior Science Academy eine tolle Möglichkeit für Jugendliche ist, neue Freunde kennenzulernen, auf interessante Art gemeinsam zu forschen sowie Gleichgesinnte zu treffen und einfach eine schöne Zeit zu verbringen. Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Teil davon sein durfte.
Text und Bild: Matz von Ascheraden