Die Deutsche SchülerAkademie ist ein Förderprogramm, das sich an besonders motivierte und leistungsstarke Jugendliche richtet, die sich intensiver mit Themen beschäftigen möchten, als es im Schulalltag oft möglich ist. Rund zwei Wochen lang leben und lernen sie mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland, arbeiten unter fachlicher Anleitung in anspruchsvollen Kursen verschiedener Disziplinen und gestalten auch die gemeinsame Freizeit mit.
Das OHG darf jedes Jahr ein bis zwei Schüler für die Akademie vorschlagen. In diesem Jahr hat Christina K. aus der jetzigen KS2 einen Platz in der JGW-NachhaltigkeitsAkademie in Papenburg bekommen. Wir sind stolz auf unsere engagierte Schülerin und freuen uns sehr, dass sie diese Erfahrung machen konnte. Wie sie die Akademie erlebt hat, berichtet Christina selbst:
Die letzten zwei Wochen vor den Sommerferien verbrachte ich nicht wie meine Mitschülerinnen und Mitschüler in der Schule, sondern in Papenburg (NRW). Im Rahmen der JGW-NachhaltigkeitsAkademie (NAka) durfte ich zwei Wochen lang ein interdisziplinäres Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe besuchen.

Die rund 100 Teilnehmenden aus ganz Deutschland setzten sich in sechs Kursen mit den Themen Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinander. Dabei ging es um verschiedenste Bereiche des Lebens – ob Naturwissenschaft, Politik, Gesellschaftswissenschaft oder Wirtschaft. Wir haben die aktuellen Lebensumstände und Probleme unter die Lupe genommen und dabei viel Neues gelernt. So setzte sich beispielsweise mein Kurs mit der Bedeutung von Mikroben für die Böden unseres Planeten auseinander. Durch Präsentationen, Strategiespiele, Gastvorträge und Gruppenarbeiten vertieften wir unser Wissen zu dem Thema und lernten gleichzeitig den besseren Umgang mit akademischen Quellen.

Neben den Kursen gab es aber auch viele verschiedene Freizeitangebote und kursübergreifende Aktivitäten (KüAs). Egal ob Kochen, Basteln, Musizieren, Gedichte schreiben, Rudern, Joggen, Filmeabende oder sogar Haare schneiden – bei uns war für alle etwas dabei.

Diese entspannteren Momente ermöglichten es uns, Freundschaften zu knüpfen, die über das Ende der Akademiezeit hinaus Bestand haben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der gemeinsame Abend, an dem wir am Lagerfeuer Stockbrot gemacht und Lieder gesungen haben.

Ein weiteres Highlight war der „Zukunftsabend“, an dem wir uns mit den Kurs- und Akademieleitenden austauschen konnten. Diese waren Studierende und berichteten uns aus erster Hand über ihre Studienerfahrungen, Erasmus-Aufenthalte, FSJ-Programme und die vielen weiteren Wege, die uns nach dem Abi offenstehen.
Die Zeit in Papenburg hat mir nicht nur fachlich viel gebracht, sondern mich auch persönlich bereichert. Es war eine fantastische Möglichkeit, Jugendliche aus anderen Teilen Deutschlands und mit anderen Lebenserfahrungen kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.
