Die Klimaaktionstage – ein Chaosbericht

Für die Schülerzeitung schreibt Gemma Kienzle

In den vergangenen drei Tagen fanden am OHG die Klimaaktionstage statt. Diese benötigten natürliche ein Menge Planung. Aber trotz guter Planung geht immer etwas schief und es entsteht das ein oder andere kleine Chaos. Aus diesem Grund gibt es hier einen Chaosbericht von den Klimaaktionstagen.

Disclaimer: Dieser Artikel ist lediglich zu Unterhaltung gedacht und soll niemanden angreifen. Denn dass bei einem größeren Event etwas schief geht, ist normal und wir sollten nie vergessen:

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ – Murphys Gesetz

Die erste größere Panne passierte während des Impulsvortrags für die Klassenstufen 9 bis KS 2, der über Teams in die Klassenräume gestreamt werden sollte. Aber wie das in Deutschland nun mal ist, kann man sich auf die Technik nicht verlassen. Und so fiel die Internetverbindung während des 50-minütigen Vortrags ganze vier Mal aus. Und wenn die Internetverbindung dann mal funktionierte, war die Streaming-Qualität so schlecht, dass sich mehr als nur ein Kurs dazu entschloss, dass es nichts bringt, den Vortrag weiter online zu verfolgen. So entschied sich ein Kurs dazu, in den Kubus zu gehen und dem Vortrag dort beizuwohnen. Ein anderer Kurs hingegen schaltete einfach den Ton aus und unterhielt sich, anstatt dem Vortrag zu folgen.

Das nächste Problem ereignete sich direkt im Anschluss an den Impulsvortrag – und hatte ebenfalls mit Technik zu tun. Denn für das anschließende Theaterstück der Theater-AG wurden Musikstücke und Tonaufnahmen benötigt, die von einem Handy über die Lautsprecher des Kubus abgespielt werden sollten. Das Problem: Das Kabel, das für das Anschließen des Handys benötigt wurde, fehlte. Also musste man den Ton über die Handylautsprecher abspielen und ein Mikrofon an das Handy halten. Es muss allerdings gesagt werden, dass man diese Notlösung nicht bemerkt hat.

Ein weiteres kleines Chaos brach dann am nächsten Morgen aus, an dem die Workshops für die einzelnen Klassen stattfanden. Dieses Mal war allerdings nicht die Technik schuld, sondern ein anderer alter Bekannter. Einige der Referenten wurden nämlich positiv auf das Corona‑Virus getestet und fielen somit kurzfristig aus. Auch gab es bei der Referentenverteilung einige Schwierigkeiten. So wurde zum Beispiel ein(e) Referent(in) in die falsche Klasse geschickt und ein(e) andere(r) Referent(in) wusste nicht, dass er/sie zwei Klassen unterrichten sollte.

Ein weiterer kleiner Fail an diesem Tag kam aus den Reihen der Schülerzeitung. Unsere RedakteurInnen sollten während der Workshops durch verschiedene Klassen gehen und über deren Veranstaltungen schreiben. So entschied sich eine unserer RedakteurInnen mit drei fünften Klassen auf eine Wanderung in den Wald zugehen. Da diese Entscheidung jedoch spontan war, hatte sie nicht das richtige Schuhwerk für diese Wanderung an. Also musste sie 3,5 Stunden durch den Wald wandern – mit 5,5 cm hohen Absätzen.

Auf dieser Wanderung gab es aber noch eine weitere Panne bei einem kleinen Wettbewerb, der während der Wanderung veranstaltet wurde. Als Preis waren dafür ursprünglich Sonnenblumensamen gedacht, jedoch kam man auf der Wanderung zu dem Schluss, dass das nicht der perfekte Preis für eine fünfte Klasse ist. Glücklicherweise gab es noch Gummibärchen, die verteilt werden konnten – und passend zum Klimaaktionstag einzeln verpackt waren (Bitte erkennen Sie die Ironie in diesem Satz.).

Ein weiteres Chaos entstand dann am Mittwoch, dem letzten Tag der Klimaaktionstage, während des Flashmobs bzw. kurz davor. Denn dass dieser Flashmob unter den SchülerInnen der KS 1 nicht so beliebt war, wird man merken, wenn man die SchülerInnen auf den Bildern des Tanzes sucht. Schnell wird man feststellen das diese Stufe stark unterrepräsentiert war und nur wenige mitgetanzt haben. Um sich vor dem Flashmob zu drücken, versammelten sich einige KS-1-SchülerInnen auf dem Dach der Schule, auf dem sich einige TeilnehmerInnen der Film‑AG und der Schülerzeitung zum Aufnehmen von Bildern und Videos des Flashmobs befanden. Diese SchülerInnen wurden zwar bald wieder vom Dach runtergeschmissen (über die Tür zurück ins Gebäude, nicht über das Geländer in die Tiefe), zum Flashmob gingen sie jedoch nicht.

Auch nach dem Flashmob lief nicht alles glatt, denn es gab (zumindest bei der KS 1) ein paar Kommunikationsschwierigkeiten. Der Grund war, dass zwar (einige) LehrerInnen die Information bekamen, dass die SchülerInnen nach dem Flashmob in ihren normalen Unterricht gehen sollen. Bei den KS‑1‑SchülerInnen kam dies jedoch nicht ganz an. Sie erhielten nur die Information, dass es während der 5./6. Stunde einen Flashmob gibt und dass der Nachmittagsunterricht regulär stattfinden soll. Was allerdings mit dem Rest der 5./6. Stunde ist sagte ihnen keiner. Einige andere LehrerInnen sagten den SchülerInnen sogar, dass nach dem Flashmob kein Unterricht in der 5./6. Stunde mehr stattfinden sollte. Dies hatte zur Folge, dass einige SchülerInnen nicht mehr zu ihrem Unterricht erschienen. Ob allerdings tatsächlich Unterricht hätte stattfinden sollen oder nicht habe ich bis jetzt noch nicht rausgefunden. Ich weiß nur, dass mein Kurs Unterricht hatte.

Bitte versuchen Sie es erneut.
Anti-Spam-Schutz
Bitte klicken Sie hier um zu bestätigen, dass Sie kein Robot sind.
Der Anti-Spam-Schutz konnte Sie erfolgreich verifizieren.
Danke, Sie können nun das Formular abschicken.
Bitte erlauben Sie aus Sicherheitsgründen Cookies für diese Website um das Formular zu nutzen.